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Star-Patissier Daniel Rebert in der Genussakademie
Daniel Rebert

Süßes, nahes Frankreich – c’est Rebert!

Daniel Rebert wurde wie sein Vater Pâtissier und Chocolatier. Das geschah jedoch nicht etwa zwangsläufig, sondern vielmehr aus freien Stücken, denn schon damals, Anfang der 70er Jahre, hatte ihn die Leidenschaft für die süße Kunst gepackt. 1977 schickte man ihn nach Paris auf die Konditorenschule Lenotre – "der Anfang von allem", wie Rebert heute zugibt. Hier bekam sein Handwerk den entscheidenden Feinschliff. "Es ist wie in der Musik: Kennt man erst die Noten, kann das Spiel beginnen!", sinniert der Fachmann. Zunächst wohl stur nach Noten am Werk, entwickelt er sich er später den eigenen Kompositionen folgend zum freien Künstler. Eier, Butter, Mehl, die besten Zutaten und Raritäten wie Vanille aus Madagaskar, Rum aus der Karibik, Mandeln aus Valencia, Haselnüsse aus Piemont oder Schokolade von kleinen Produzenten aus Venezuela und Madagaskar bilden heute die Basis seiner exzellenten Konditorei. Selbst wenn das Ladengeschäft mit angeschlossenem Café und wunderschöner Terrasse von außen eher klein wirkt: Hier arbeiten 26 Personen an der Vollendung des süßen Genusses. Der typische Deutsche wundert sich zuerst angesichts monströser Torten in seiner Heimat über flache Tartes, Petits Fours oder die runden fruchtigen und nur tassengroßen Macarons, die verlockend im Schaufenster stehen und von Rebert moderne Kuchen genannt werden. Doch hat man einmal davon probiert, ist man Reberts hoher Kunst der Patisserie hoffnungslos verfallen.

Genuss ganz nah

Um sich eine sinnliche Vorstellung von der hier erzeugten Qualität zu machen, muss man nicht mal weit fahren. Für viele Bewohner des Rhein-Main-Gebietes liegt Frankreich gefühlt weit entfernt, dabei sind es nur 90 Minuten entspannter Autofahrt bis in den verträumten Grenzort Wissembourg, das Tor zum Elsass mit seinen romantischen Gassen, einer sehenswerten Kathedrale – und eben dieser Patisserie wie aus dem Bilderbuch. Hier hat sich Reberts Idee von der kleinen, typisch französischen Konditorei schon längst durchgesetzt – einen Katzensprung jenseits des Rheins schmeckt es bereits nach Urlaub! Seine Frau Chantal Rebert hat ein wachsames Auge darauf, dass das Personal immer freundlich und aufmerksam ist. Ihr obliegen Verkauf und Service im Salon de Thé, im Sommer auch auf der Terrasse. Ihre entspannte Art, die Arbeit Ihres Mannes abzurunden, ist weniger mit viel Aufwand als vielmehr mit professioneller Zurückhaltung und Liebe zum Detail geprägt.
Daniel Rebert
 

Die Aromen der Welt einfangen

Beide lieben ihren Beruf und sind tief mit Wissembourg und dem Nord-Elsass verwurzelt. Hier spielt sich ihr Leben ab, hier ist Heimat, dort die Welt. Und die steht ihnen offen: Messen in Paris, Tokio, Agadir oder Ohio machen Türen auf – und zwar im Kopf. "Man muss sich ständig fragen: Was macht die Welt?" Rebert entdeckt die Vielfalt der Kulturen, der Musik, bei den Menschen und ihrer Art zu leben, was sie essen und was sie denken. Voller neuer Eindrücke kehrt er in seine Heimat zurück, werkelt in der Backstube mit den Zutaten wie ein Alchimist im Labor und verfeinert wieder und wieder seine Ganache, bändigt Aromen, fängt den Geschmack von Früchten in einer Mousse ein, mit der er kurze Zeit später ausnahmslos den guten Geschmack seiner Kunden trifft – diese Kunst versteht er nämlich auch. "Die Menschen werden anspruchsvoller und wollen immer wieder etwas Neues ausprobieren". Also verführt er sie mit überraschenden Geschmacksvariationen, beispielsweise mit seinen berühmten Macaron Ispahan, einem runden Zuckertörtchen aus Mandeln und Eiweiß, gekrönt mit einer cremig-fruchtigen Haube aus Litschi-, Himbeer- und Rosenaromen. Trotz des Rummels um seine Person – er ist immer wieder im Fernsehen und in der Presse präsent, hält Vorträge und Kurse – pocht Rebert stoisch auf Bescheidenheit. Niemals will er hören, dass er der Beste ist, obwohl er als Mitglied im exklusivsten Führer der Branche, dem "Guide Relais Desserts International", definitiv zu ihnen gehört. Rebert hat Maß und Ziel – das Ergebnis harter Arbeit.

Behutsam innovativ

Vorsichtig ist er, wenn es um Trends geht. Schokolade mit Chili macht er nicht mit. Das passt nicht zu ihm, das ist ihm zu hart. Er bevorzugt eher das Feine, Weiche. Der Duft einer Kakaobohne aus Venezuela erinnert ihn an Zärtlichkeit, obwohl es ihr an Intensität nicht fehlt. Die Welt der Schokolade hat es ihm angetan. Er will nicht missionieren, wenn er den neuen Manjari-Kakao aus Madagaskar in seinen Pralinen lobt. Rebert sieht sich vielmehr als Botschafter des guten Geschmacks. Schon lange spürt er die Wende in allem. Die Wende, weniger zu konsumieren und dafür auf Qualität zu setzen. Er sieht es als seine Aufgabe, dies zu vermitteln. Und das gelingt ihm ausgesprochen gut!

Es ist der Genussakademie gelungen, Rebert für einen Kurs aus seinem wunderschönen Heimatort in die Mainmetropole zu locken. Erleben Sie einen Abend lang live und hautnah, welches hohe Niveau die französische Patisserie erreichen kann und lernen Sie vom Meister selbst alle Handgriffe, um in Zukunft selbst kleine oder größere süße Kunstwerke in den eigenen vier Wänden zu erschaffen. Inspiriert von aktuellen Trends aus aller Welt zeigt er Ihnen, was man aus Schokolade so alles machen kann – von kleinen Petit Fours bis hin zu traumhaften Törtchen. Und damit der süße Gaumen zwischendurch auch einmal aufatmen kann, kredenzt ein Koch der Genussakademie eine leichte Vor- und Hauptspeise – so können Sie gleich ausprobieren, welche süße Verführung am Besten als Dessert passt. Sollten Sie nach dem Kurs ein paar Details vergessen oder schlicht keine Lust aufs Backen haben, ist das kein Problem: Ab ins Auto in Richtung Wissembourg, Familie Rebert freut sich auf Sie!

Menü
Champagnerempfang
Vorspeise, Hauptgang und viele Desserts...
 
 
Ort:
Die Genussakademie, Große Bockenheimer Straße 24 (Fressgass'), 60313 Frankfurt am Main
Spezielle Hinweise:
Termine:
Von bis Info Preis

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Infos und Buchungen über die Genussakademie-Hotline 069 97460-666 (Mo-Fr 9.30-17.30 Uhr)
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